IGSFH

Interessengemeinschaft
Freunde des Science-Fiction-Hörspiels
 

 

Statut

Gründung

  1. Am 1. Juni 1996 wurde auf Initiative von Berthold Stassen und Horst G. Tröster in Frankfurt am Main Bockenheim, Florastraße 24, eine Interessengemeinschaft von Freunden und Liebhabern des Science-Fiction-Hörspiels gegründet.

  2. Die Gründungsmitglieder sind: Horst G. Tröster, Berthold Stassen, Dr. Klaus-Dieter Schmid, Axel M. Quetz, Mark Engler und Michael Bremer.

  3. Der Name ist Interessengemeinschaft Freunde des Science-Fiction-Hörspiels, kurz IGSFH.

Zweck

  1. Ziel der IGSFH ist die Förderung anspruchsvoller Science Fiction verstanden als phantasievoll ausgemalte Spekulation, die zum Zweck des Spiels mit Möglichkeiten, der Konfrontation mit Denkbarem, der Einübung in Modelldenken, des Kenntlichmachens gegenwärtiger Realitäten durch Trendverlängerung oder Verfremdung in eine aus dem jeweiligen naturwissenschaftlichen Kenntnisstand und gesellschaftlichen Verständnis plausibel geschilderte, erhoffte oder befürchtete Zukunft projiziert ist insbesondere im Hörspiel des öffentlichen Rundfunks im deutschsprachigen Raum.

  2. Die IGSFH erstrebt die Auseinandersetzung mit Science Fiction im Medium Hörspiel durch Gedankenaustausch und literaturkundliche, medienkritische Diskussionen.

  3. Die IGSFH fördert die Kommunikation von Interessierten untereinander sowie mit Autoren und Rundfunkanstalten.

  4. Für die Kommunikation unter den Mitgliedern steht das je nach Dringlichkeit und Informationsanfall bei Bedarf erscheinende Mitteilungsblatt "hörspiel gazette" zur Verfügung. Informationen können aber auch auf elektronischem Weg über das Internet übermittelt werden.

  5. Die IGSFH präsentiert sich im Internet mit eigenen Webseiten. Vertrauliche Mitgliederdaten dürfen nicht ohne deren Zustimmung veröffentlicht werden und müssen vor dem Zugriff von Nichtmitgliedern durch ein Passwort geschützt sein. Die Mitglieder verpflichten sich, das Passwort geheim zu halten.

  6. Die IGSFH organisiert in unregelmäßigen Abständen Zusammenkünfte, zu denen auch Gäste geladen werden können. Die Organisation kann jedes Mitglied in eigener Verantwortung übernehmen, verpflichtet sich aber, dafür zu sorgen, dass die übrigen Mitglieder in geeigneter Weise informiert werden.

  7. Die IGSFH ermöglicht ihren Mitgliedern durch Vermittlung von Adressen den Tausch von Tonträgern. Die Modalitäten aller Tauschvereinbarungen sind allein Sache der jeweiligen Tauschpartner, die sich ausdrücklich verpflichten, Tonträger nur zum eigenen, privaten Gebrauch im Sinne des Urheberrechtsgesetzes § 15 zu verwenden und sie weder öffentlich aufzuführen noch zu verkaufen, zu verleihen oder sonst kommerziell zu verwenden. Im Falle einer missbräuchlichen Verwendung haftet der Verursacher persönlich für alle rechtlichen Folgen und hat die IGSFH gegen Ansprüche Dritter schadlos zu halten; dies gilt auch für die Kosten einer eventuellen Rechtsverteidigung.

Rechtsform und Organisation

  1. Die IGSFH steht allen an Science Fiction und Hörspiel Interessierten offen. Für den Antrag auf Mitgliedschaft bedarf es der Schriftform.

  2. Die IGSFH verfolgt keinerlei wirtschaftliche, auf Umsatz oder Gewinn zielende Interessen.

  3. Die IGSFH ist eine nicht rechtsfähige, nicht eingetragene Interessengemeinschaft ohne Vereinscharakter.

  4. Solange kein Vorstand gewählt ist, fungieren die Gründungsmitglieder als Vorstand.

  5. Bei Entscheidungen, für die ein Mehrheitsbeschluss erforderlich ist, genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

  6. Die Gründungsmitglieder bestimmen aus ihren Reihen einen kommissarischen Verwalter, dem die Neumitgliederbetreuung, der Versand von Informationsblättern und allgemeine Koordination obliegt.

  7. Die Mitglieder der IGSFH verwenden den Vereinsnamen nur im Kontakt untereinander. Kommunikation mit anderen Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen darf nur privat im persönlichen Namen des jeweiligen Mitglieds erfolgen. Ausgenommen sind Schreiben, die vom Vorstand gemeinsam gebilligt wurden.

  8. Auf Wunsch können bestimmte Aufgaben wie Öffentlichkeitsarbeit, elektronische Kommunikation, Pressekontakte, Sonderprojekte usw. an einzelne Mitglieder delegiert werden.

  9. Auf Antrag kann die IGSFH sich eine Satzung geben und einen Vorstand wählen und/oder in einen eingetragenen Verein umgewandelt werden. Hierzu ist die einfache Mehrheit der Mitglieder erforderlich.

  10. Ein regelmäßiger Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben. Zur Deckung anfallender Kosten wird jedoch ein Kostenbeitrag erhoben, der je nach Anfall und Höhe der tatsächlichen Ausgaben in unregelmäßigen Abständen zu zahlen ist. Bei wachsenden Mitgliederzahlen und steigenden Kosten kann auf Antrag ein Mitgliedsbeitrag eingeführt werden.

  11. Bei Aufnahme in die IGSFH zahlt jedes neue Mitglied einen einmaligen, im voraus zu entrichtenden Kostenbeitrag von Euro 10,--. Dieser Betrag wird auf künftige Ausgaben angerechnet. Die Verwaltung der Kostenbeiträge obliegt dem kommissarischen Verwalter, der über die Einnahmen und Ausgaben schriftlich Buch zu führen und auf Wunsch jedem Mitglied darüber Rechenschaft zu geben hat. Ein Rückerstattungsrecht besteht auch bei Austritt aus der IGSFH nicht.

  12. Jedes Mitglied, das im Sinne von Ziffer 17 Portoausgaben für Schreiben im Namen der IGSFH hatte, hat Anspruch auf Erstattung aus der gemeinsamen Kasse.

  13. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Posteingang des ausgefüllten Mitgliedsantrags und der Zahlung des Kostenbeitrags.

  14. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Nichtbezahlung des Kostenbeitrags oder nach einjähriger ruhender Mitgliedschaft.

  15. Die Mitgliedschaft ruht, wenn ein Mitglied unbekannt verzogen ist oder auf schriftliche Nachfrage nicht reagiert.

  16. Ausgeschlossen werden kann, wer bewusst oder grob fahrlässig gegen die Statuten verstößt. Hierüber entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

  17. Satzungsänderungen bedürfen der einfachen Mehrheit der Mitglieder.

  18. Eine Auflösung der IGSFH kann nur mit einer Zweidrittelmehrheit aller Mitglieder erfolgen.

  19. Im Falle einer Auflösung der IGSFH fließen eventuell noch vorhandene Kostenbeiträge an Unicef Deutschland.

  20. Sollte eine dieser Vereinbarungen unwirksam werden, bleiben die übrigen davon unberührt.

1996 unterzeichnet von

Berthold Stassen, Horst G. Tröster,
Dr. Klaus-Dieter Schmid, Axel M. Quetz,
Mark Engler, Michael Bremer

Zuletzt geändert am 4.4.2004